Martin, Hansjorg LET OP: Dit verslag is uitsluitend bedoeld als hulpmiddel bij het maken van je eigen verslag en niet om zomaar in te leveren bij je docent(e). Martin, HansjörgBIOGRAPHIE: * 1.11.1920 Leipzig + 11.3.1999 Mallorca Hansjörg Martin studierte nach seiner Schulausbildung an der Leipziger Kunstakademie Gebrauchsgrafik und angewandte Kunst in Leipzig und wurde nach seiner Ausbildung 1941 als Soldat eingezogen und an der Ostfront und in den Niederlanden eingesetzt. Nach dem Krieg zog er als Maler und Zirkusclown durch Norddeutschland, arbeitete als Leiter des Volksbildungswerkes in einer norddeutschen Stadt, war Schaufensterdekorateur und Bühnenbildner. Von 1953 bis 1960 war er verantworlticher Redakteur einer Mitarbeiterzeitschrift (Werkszeitschrift) in Hamburg und anschließend bis 1963 Dramaturg einer Filmfirma in Hamburg, die sich auf Industrie- und Schulungsproduktionen spezialisiert hatte Seit 1963 arbeitete und lebte er als freier Schriftsteller in Schleswig-Holstein, wo er auch lange Jahre als SPD-Ratsherr in der Kommunalpolitik tätig war. Hansjörg Martin veröffentlichte vorwiegend Kriminalromane und Jugendbücher, viele seiner Krimis dienten auch als Vorlage für Fernsehfilme. Martins Romane trugen wesentlich zur Schaffung eines eigenständigen deutschen Kriminalromans bei. Seine ersten Arbeiten auf diesem Gebiet sind witzige und teilweise ironische Geschichten mit einem starken Rätselelement und liebenswerten Personen. In Martins späteren Büchern treten die exakte psychologische Zeichnung seiner Hauptcharaktere in den Vordergrund und in der Abwendung vom Rätsel- und Detektivspiel konzentrieren sich seine Geschichten immer deutlicher auf die Ausleuchtung psychologischer Hintergründe von Verbrechen. 1986 erhielt er das Bundesverdienstkreuz als "Begründer des neuen deutschen Kriminalromans". Im Nachruf der Deutschen Presseagentur hieß es am 11./12. 3. 1999 anläßlich seines Todes: "Das Erscheinen von Hansjörg Martins Buch «Gefährliche Neugier» im Jahre 1965 gilt als Geburtsdatum des «neuen deutschen Kriminalromas». Er ist durch eindringliche Milieuschilderungen und oft durch eine gesellschaftskritische Note geprägt. (...) Martin wollte mit seinen Büchern nicht in erster Linie Spannung und Unterhaltung bieten, sondern den Lesern seine Sicht der bundesdeutschen Gegenwart nahebringen. Oft ist in den sozialkritischen Büchern Distanz zu manchen politischen Vorgängen zu spüren, (sein Held, Kommissar) Klipp fällt immer wieder durch eher «fortschrittliches» Gedankengut und Zivilcourage auf." |
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