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Info verslag
Auteur: Aichinger, Ilse
Verslagtype: Uittreksels
Literatuurtype: Geen
Maker: Bekend
Taal: Duits
Vak: Duits
Commentaar:
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Beoordeling scholier:  (1 stem)
Beoordeling docent: SuperSuperSuper
Aantal keer bekeken: 965
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Duits

Aichinger, Ilse
Fenstertheater

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In der Kurzgeschichte "Das Fenster-Theater" beschreibt Ilse Aichinger eine sensationsgierige Frau, die sich auf Grund eines Mißverständnis in Verlegenheit bringt.
Durch die allgemeine Bezeichnung "die Frau", "der Alte" und "der Junge" vertreten die Hauptdarsteller gewisse Gruppen der Gesellschaft. Folglich steht "die Frau" für Neugier [Fenster (1)], Senstiongier [Hoffen auf einen Unfall (3)], Enttäuschung [vom Leben (2) und davon, dass die Aufmerksamkeit des Mannes nicht ihr zugedacht war (55)], Kontaktunfähigkeit [versteht den Mann nicht (19,27)], Isolation [weit weg vom Leben der Stadt (5)], während "der Mann" Lebensfreude [Theaterspiel], Phantasie [Verkleidung, Gesten, Gebären] und Aktivität [Handlung an sich, kontaktfreudig] verdeutlicht.
Die Lebensfreude des alten Mannes läßt sich gut an Hand von folgenden Beispielen hervorheben: Sowohl das Licht im Fenster, das weiße Kopfkissen, der bunte Schal und die phantasievollen Bewegungen spiegeln die positive Lebenseinstellung wieder.
An Beispielen wie der "Wohnung im vorletzten Stock" und ihrem "starren Blick" zeigt sich dagegen Einsamkeit und Langeweile der Frau. Unter Verwendung des Symbols des finsteren Fensters, -der Dunkelheit- wird die Lebensweise der Frau deutlich.

Durch die Theateraufführung, in der der Mann als aktiver Darsteller, die Frau an ihrem Fenster aber als passiven Zuschauer agiert, zeigt sich wiederum seine Auffassung "Leben als Spiel".
Das Fenster des Mannes wird zur Bühne (,,des Lebens"), das Fenster der Frau und des Kindes zu verschieden Zuschauerrängen. Unter Benutzung unterschiedlicher Theaterelemente, wie der Unterhaltung, Verkleidung, Artistik, Komik und Kommunikationsbereitschaft, wird die Bedeutung der Überschrift illustrativ.
Die Selbstkontrolle der Frau bis zum Lustverzicht zeigt deutlich ihre Angst vor dem "Ungewohnten". Aber auch die Frau inszeniert mit ihrer Beobachtung am Fenster ein Theater.
Durch ungleiche Motive verdeutlicht die Autorin Gegensätzlichkeiten: So steht die Schwerhörigkeit des Mannes im Gegensatz zu "dem Hupen des Polizeiautos". Ein weiterer Gegenpol bildet das harmlose Spiel des Mannes gegenüber dem gewaltsamen Einbruch der Polizisten .
Auffallend ist, dass bei der ersten Theaterpassage (Zeile 15-28), die ein unsichtbarer Beobachter aus dem Blickwinkel der Frau beschreibt, plötzlich ein distanziertes "man" (18) verwendet wird
An Hand des Satzbaues kann man die Steigungskurve der Geschichte verfolgen. Verwendet die Autorin am Anfang der Erzählung, an dem die Spannung auf dem Ausgangspunkt ist, einfach konstruierte Sätze, so wird die sich erhöhende Spannung durch sich steigernde Hypotaxen verdeutlicht. Die Satzform erreicht somit auf dem Höhepunkt der Geschichte (Zeile 42-56) ihre ganze Intensität. Der umgekehrte Fall tritt auch wieder nach dem Wendepunkt in Zeile (53-56) ein. Somit wird ebenfalls ein typisches Element der Kurzgeschichte verdeutlicht: Der Anfang bei Null und das Ende bei Null, zeigen, dass es sich hier lediglich um einen kleinen -eigentlich belanglos erscheinenden- Ausschnitt aus einem Leben handelt.
Die Autorin läßt sowohl die dargestellten Personen als auch den Leser bis zum Wendepunkt über das seltsame Verhalten des Mannes im Unklaren. Erst im Moment des Perspektivenwechsels ermöglicht Aichinger, der Frau und dem Leser Aeine neue Wahrnehmungsperspektive.
Die Geschichte an sich beinhaltet sowohl personale (11,55) wie auch auktoriale (3) Textpassagen.
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